Abstrakte Kunst in Picasso-Gemälden
Picassos Übergang zur Abstraktion
Um 1907 begann Pablo Picasso, Objekte in geometrische Formen zu zerlegen, Formen zu flächigen und mehrere Perspektiven gleichzeitig darzustellen – ein zentrales Merkmal des Kubismus. Diese Neuausrichtung stellte den traditionellen Realismus in Frage und eröffnete neue Sichtweisen.
Sein Gemälde „Karaffe und Gläser“ von 1908 veranschaulicht diesen Übergang perfekt. Alltagsgegenstände wie eine Karaffe und Gläser verwandeln sich ineinandergreifende geometrische Formen, wodurch Struktur und räumliche Beziehungen gegenüber Farbe und Detail betont werden. Dieses Werk markiert einen entscheidenden Schritt hin zur Abstraktion und zur modernen Kunst.
Eine Kopie dieses ikonischen Gemäldes wurde 1978 von meinem Vater liebevoll nachgebildet. Sie hängt stolz im Wohnzimmer, eingefasst in einen luxuriösen Barockrahmen, und verbindet so das Familienerbe mit dem Vermächtnis der modernen Kunst.
Illustration: Pablo Picasso — Karaffe und Becher (1908)
